Kleingeld mit großer Wirkung: Pfandflaschen-Aktion für unseren Abschluss
Wer durch die Foren unserer Schule läuft, hat sie sicher schon entdeckt: Die neuen Sammelbehälter für Pfandflaschen. Aber wer steckt eigentlich dahinter und was passiert mit dem Geld? Wir haben bei Romy und Ally aus dem 10. Jahrgang nachgefragt, die das Projekt eigenständig auf die Beine gestellt haben.
Die Idee: Social Media als Inspiration
Alles begann mit einem Scroll durch die sozialen Medien. Romy und Ally sahen Videos von anderen Schulen, die Pfandboxen für ihren Abschlussball nutzten. Da die beiden – wie sie selbst sagen – „Einkaufen und Geld ausgeben lieben“, war die Motivation schnell gefunden: Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Ein schöner Abschluss ist teuer, und jeder Euro hilft, die Feier so unvergesslich wie möglich zu machen.
Von der Genehmigung bis zum Aufbau
Ein solches Projekt schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel. Zuerst mussten Romy und Ally die Schulleitung überzeugen. Über Frau Wilson führte der Weg zu Frau Wipking, die sofort begeistert war und grünes Licht gab. Die Behälter wurden von zu Hause mit dem Auto zur Schule transportiert und platziert:
Box 1: In Forum 1, direkt neben der Tür zum Treppenhaus.
Box 2: In Forum 2, an der Säule neben dem Mülleimer.
Unterstützung gab es auch von Frau Koel, die die Aktion in den Pausen lautstark bewarb, und von den Eltern der beiden, die beim Vorbereiten und „Präparieren“ der Boxen tatkräftig mithalfen.
Die Realität: Zwischen Verantwortung und Kakaopackungen
Doch wie läuft es in der Praxis? „Die Lehrer finden die Idee super“, berichten die beiden. Bei der Schülerschaft gibt es allerdings noch Nachholbedarf. Das größte Problem: Die Boxen werden oft mit Müll oder leeren Kakaopackungen verwechselt – obwohl ein deutliches Schild darauf hinweist, dass nur Pfand hineingehört.
Das Ergebnis der ersten Leerung war daher eher ernüchternd: Nur etwa 2 Euro kamen zusammen, weil die Boxen fast nur mit Abfall gefüllt waren. „Mit 2 Euro kann man schließlich keinen Abschluss bezahlen“, scherzen die beiden, hoffen aber auf Besserung.
Was wir daraus lernen können
Für Romy und Ally ist die Aktion trotzdem eine wertvolle Erfahrung. Sie haben gelernt, wie viel Verantwortung und Zeitmanagement hinter so einem Projekt steckt. „Das ist echt nicht ohne“, sagen sie. Das Leeren der Boxen und der Weg zum Pfandautomaten (bei K+K) muss schließlich in den Schulalltag passen.
Ein Appell an alle!
Ob sie die Aktion weiterempfehlen würden? „Teils ja, teils nein.“ Es lohnt sich nur, wenn die Mitschüler und Mitschülerinnen auch wirklich mitmachen.
Deshalb unser Aufruf an euch alle: Wenn ihr eine leere Pfandflasche oder eine Dose habt, werft sie in die Boxen in Forum 1 oder 2! Es kostet euch nur einen Handgriff, hilft aber dem 10. Jahrgang, einen tollen Abschluss zu feiern. Aber bitte: Kein Müll, keine Milchkartons!